Tressenstein über Niederstuttern – Markus Kapeller

NATUR · BERGE · INSPIRATION

Tressenstein über Niederstuttern

Eine abwechslungsreiche Wanderung von Niedersuttern auf den Tressenstein. Der Weg führt großteils durch den Wald und über die Grimminghütte hinauf zum Gipfel. Oben wartet ein überraschend weiter Blick über das Ennstal.

MEIN WEG

Warum ich gerne hier unterwegs bin.

Der Tressenstein ist mit 1.196 Metern zwar kein besonders hoher Gipfel, die Tour sollte man aber nicht unterschätzen. Der abwechslungsreiche Aufstieg und der überraschend weite Blick über das Ennstal machen ihn für mich zu einem lohnenden Ziel.

DIE TOUR

Auf einen Blick

Region
Niederstuttern / Grimming
Gehzeit
ca. 3:30–4:00 Stunden
Höhenmeter
751 hm
Höchster Punkt
1.196 m
Schwierigkeit
Mittel

MEINE GESCHICHTE

Unser Weg auf den Tressenstein.

Diese Tour sind wir am 1. Mai 2026 gegangen. Gestartet sind wir direkt in Niedersuttern beim Parkplatz nahe der B320.

Schon kurz nach dem Start merkt man, dass die Tour trotz der überschaubaren Gipfelhöhe nicht ganz geschenkt ist. Es geht ordentlich bergauf und ein großer Teil des Weges führt durch den Wald. Wurzeln, felsige Stellen und einige steilere Abschnitte machen den Aufstieg abwechslungsreich.

Über den Bereich der Hochaigneralm und der Grimminghütte ging es für uns weiter hinauf zum Tressenstein. Mit 1.196 Metern gehört er sicher nicht zu den großen Gipfeln der Region – unterschätzen würde ich die Tour deshalb aber nicht.

Oben am Gipfelkreuz angekommen, öffnet sich ein richtig schöner Blick über das Ennstal und die umliegenden Berge. Genau das hat mich am Tressenstein überrascht: Man ist gar nicht extrem hoch oben und hat trotzdem eine großartige Aussicht.

Nach einer Pause am Gipfel ging es für uns über denselben Weg wieder zurück nach Niedersuttern. Eine Tour, bei der man auf relativ kurzer Strecke ordentlich etwas zu gehen bekommt – und die mir gerade deshalb gut gefallen hat.

EIN BESONDERER ORT

Was diesen Platz für mich besonders macht.

Am Gipfelkreuz öffnet sich ein herrlicher Blick über das Ennstal – für mich die eigentliche Überraschung dieser Tour.

WAS BLEIBT

Ein kleiner Gipfel mit überraschend großer Aussicht über das Ennstal.

Der 1. Mai war für uns einfach eine gute Gelegenheit, gemeinsam rauszugehen. Kein großes Vorhaben und keine Tour, die lange geplant werden musste – wir wollten den freien Tag nutzen und etwas miteinander unternehmen.

Genau solche Tage mag ich. Am Ende geht es gar nicht darum, was man alles geschafft oder gesehen hat. Entscheidend ist, dass man gemeinsam unterwegs war und aus einem freien Tag eine schöne Erinnerung geworden ist.

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