Natürlich nehme ich Farben, Kräuter, Jahreszeiten
oder Produkte aus der Region wahr.
Manchmal landet so etwas später tatsächlich in einem Gericht.
Die Berge sind für mich aber auch aus einem anderen Grund wichtig.
Bei der Feuerwehr muss man körperlich fit sein,
und gerade als Feuerwehrsanitäter muss ich den Kopf oft
sehr schnell umschalten können.
Im Einsatz bleibt nicht viel Zeit, lange zu überlegen.
Man muss eine Situation erfassen, Prioritäten setzen
und dann ruhig weiterarbeiten.
Genau dieses Umschalten im Kopf ist etwas,
das man auch in den Bergen immer wieder braucht.
Gerade im alpinen Bereich muss man Entscheidungen treffen:
weitergehen oder umdrehen, Tempo herausnehmen,
Wetter beobachten oder eine Tour anders planen.
Nicht jede Entscheidung ist groß,
aber sie muss im richtigen Moment getroffen werden.
Für mich gehört deshalb beides zusammen:
körperlich fit bleiben und auch unter Belastung ruhig denken können.
Die Berge sind dafür ein guter Ausgleich
und gleichzeitig ein Ort, an dem man genau das immer wieder trainiert.
Am Ende gehe ich aber vor allem deshalb hinaus,
weil ich gerne dort bin und weil mir genau dieser Ausgleich guttut.