Schwarzer Tee, Zucker und ein SCOBY als Grundlage für die Herstellung von Kombucha

Rezept von Markus Kapeller

Apfel-Minze-Kombucha – fermentierter Teegenuss für zu Hause

Erfrischender Kombucha mit Apfel und Minze – einfach selbst fermentieren

„Fermentation fasziniert mich schon seit vielen Jahren und Kombucha ist dabei eines der Getränke, mit denen ich besonders gerne experimentiere. Aus Tee, Zucker, einer lebenden Kultur und vor allem etwas Zeit entsteht etwas, das sich geschmacklich immer weiterentwickelt. Bei dieser Variante kommen Apfel und frische Minze dazu. Die Frucht bringt eine leichte Süße, die Minze ordentlich Frische und gemeinsam mit der typischen Säure des Kombuchas entsteht genau die Kombination, die ich besonders im Sommer gerne trinke.“
Zum Rezept
Portionen 4 Liter
Vorbereitung 20 Minuten
Garzeit 10 bis 14 Tage Fermentationszeit
Schwierigkeit Einfach
Saison Ganzjährig · Sommer

Schritt für Schritt zum Gericht

Schritt 1

Das Wasser zum Kochen bringen. Den schwarzen Tee 10 Minuten ziehen lassen und anschließend den Zucker vollständig darin auflösen.

Schritt 2

Den Tee vollständig abkühlen lassen und in ein großes Glasgefäß füllen.

Schritt 3

Die Starterflüssigkeit und den SCOBY hinzufügen. Das Gefäß mit einem sauberen Tuch abdecken und 7 bis 10 Tage bei Raumtemperatur fermentieren.

Schritt 4

Den fertigen Kombucha abseihen und mit Apfelscheiben sowie frischer Minze aromatisieren.

Mein Tipp

Je länger der Kombucha fermentiert, desto kräftiger und saurer wird sein Geschmack.

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

„Kombucha braucht vor allem eines: Zeit. Ich orientiere mich dabei nicht stur an einer bestimmten Anzahl von Tagen, sondern probiere zwischendurch. Je länger die Fermentation läuft, desto mehr nimmt die Süße ab und die Säure zu. Für diese Variante kommen Apfel und frische Minze bei mir in der zweiten Fermentation dazu. Danach entwickelt sich noch einmal ein ganz anderer Geschmack und auch die Kohlensäure kommt stärker ins Spiel. Deshalb behalte ich die Flaschen immer im Auge und stelle sie kalt, sobald Geschmack und Kohlensäure für mich passen.

Kombucha in diesen Mengen zu machen, war irgendwann eine gemeinsame Entscheidung von Manuel und mir. Mittlerweile macht mir gerade das Spielen mit den unterschiedlichen Geschmäckern richtig Spaß. Je nach Saison entstehen neue Kombinationen, manche verschwinden wieder und andere werden von Jahr zu Jahr ein bisschen besser. Mein Scoby-Hotel hat inzwischen auch eine gewisse Größe erreicht – da lassen sich schon einige Liter auf einmal ansetzen. Und ganz ehrlich: Ich glaube nicht, dass uns bei den Geschmacksrichtungen so schnell die Ideen ausgehen werden.“

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Kategorie Getränke · Grundrezepte
Küchenstil Home Cooking
Technik Fermentieren
Restaurant Im ARX serviert