Kombucha-Grundrezept mit SCOBY und schwarzem Tee

Rezept von Markus Kapeller

Kombucha – das Grundrezept

Zwei Fermentationen für natürlichen Geschmack

„Kombucha beginnt eigentlich ganz unspektakulär mit Tee, Zucker und einem Scoby. In der ersten Fermentation entsteht daraus die Basis: Die Süße verändert sich, Säure entwickelt sich und aus einfachem Tee wird Schritt für Schritt Kombucha. Spannend wird es für mich dann noch einmal bei der zweiten Fermentation. Hier kommen Früchte, Kräuter oder Gewürze dazu und gleichzeitig entsteht die natürliche Kohlensäure. Genau an diesem Punkt kann man anfangen zu spielen – und aus einem einzigen Grundrezept immer wieder völlig neue Geschmacksrichtungen entwickeln.“
Zum Rezept
Portionen 4 Liter
Vorbereitung 30 Minuten
Garzeit 15 Minuten (Tee ziehen)
Schwierigkeit Mittel
Saison Ganzjährig

Schritt für Schritt zum Gericht

Das Wasser aufkochen und den Tee 10 Minuten ziehen lassen.

Den Zucker vollständig im heißen Tee auflösen.

Den Tee auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Die Starterflüssigkeit und den SCOBY in ein sauberes Glasgefäß geben und den gesüßten Tee hinzufügen.

Das Gefäß mit einem Tuch abdecken und 7 bis 14 Tage bei Raumtemperatur fermentieren.

Nach der ersten Fermentation den SCOBY entnehmen und 400 ml Kombucha für den nächsten Ansatz aufbewahren.

Den fertigen Kombucha in Flaschen füllen und die gewünschten Geschmacksträger hinzufügen.

Die zweite Fermentation 2 bis 4 Tage bei Raumtemperatur durchführen.

Anschließend die Flaschen im Kühlschrank lagern und gut gekühlt servieren.

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

„Bei der ersten Fermentation entscheidet für mich vor allem der Geschmack, wann der Kombucha bereit für den nächsten Schritt ist. Ich probiere deshalb regelmäßig: Die Süße soll langsam zurückgehen und eine angenehme Säure entstehen. Bei der zweiten Fermentation beginnt dann das eigentliche Spielen. Apfel, Beeren, Ingwer, Minze oder andere Kräuter – hier kann man sich geschmacklich richtig austoben und gleichzeitig entwickelt sich die natürliche Kohlensäure weiter.

Genau das liebe ich am Kombucha: Das Grundrezept bleibt eigentlich immer dasselbe und trotzdem muss keine Charge wie die andere schmecken. Saison, Temperatur, Fermentationsdauer und die Zutaten der zweiten Fermentation verändern das Ergebnis jedes Mal ein bisschen. Man lernt mit jedem Ansatz dazu – und genau deshalb wird Kombucha für mich auch nie langweilig.“

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Kategorie Getränke
Küchenstil Fermentation
Technik Fermentieren
Restaurant Im ARX serviert