Saftiges Sulmtaler Huhn mit knuspriger Haut vom Grill

Rezept von Markus Kapeller

BBQ Sulmtaler Huhn

Knusprige Haut · Kräuter · Zitrone · Kräuterbutter

„Ein gutes Grillhendl braucht für mich keine Marinade mit zwanzig Zutaten. Gerade beim Sulmtaler Huhn möchte ich das Fleisch noch schmecken. Frische Kräuter, Knoblauch, Zitrone und gutes Olivenöl reichen mir völlig aus. Entscheidend ist sowieso der Griller: langsam garen, nicht ständig daran herumdrehen und der Haut am Ende ordentlich Hitze geben.“
Zum Rezept
Portionen 4 Personen
Vorbereitung 20 Minuten + Marinierzeit
Garzeit 70–90 Minuten
Schwierigkeit Einfach
Getränkeempfehlung Sauvignon Blanc Steiermark oder ein leichter Zweigelt.

Schritt für Schritt zum Gericht

Schritt 1

Das Sulmtaler Huhn trocken tupfen. Olivenöl mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Knoblauch sowie den fein gehackten Kräutern vermischen und das Huhn gründlich damit einreiben. Die halbierte Bio-Zitrone in das Huhn legen und mindestens zwei Stunden – am besten über Nacht – im Kühlschrank marinieren.


Schritt 2

Den Grill auf etwa 170–180 °C indirekte Hitze vorbereiten. Das Huhn auf einen Hähnchenhalter setzen und langsam grillen. Je nach Größe beträgt die Garzeit etwa 70 bis 90 Minuten, bis eine Kerntemperatur von 74 °C in der Brust und 80 °C in der Keule erreicht ist.


Schritt 3

Während das Huhn gart, das Gemüse in grobe Stücke schneiden, mit Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren und auf dem Grill bissfest garen.


Schritt 4

Für die Kräuterbutter alle Zutaten miteinander verrühren und bis zum Servieren kühl stellen.


Schritt 5

Das Sulmtaler Huhn kurz ruhen lassen, anschließend tranchieren und mit Grillgemüse und Kräuterbutter servieren.

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

„Ein ganzes Huhn gehört für mich beim BBQ schon fast zur Königsdisziplin. Die Brust soll saftig bleiben, die Haut richtig knusprig werden und am Knochen möchte ich keine rohen Stellen mehr haben. Genau deshalb spielen Zeit und Temperatur hier die Hauptrolle. Ich grille das Huhn lieber langsam bei indirekter Hitze und kontrolliere die Kerntemperatur, statt mich nur auf die Zeit zu verlassen. Bei der Brust orientiere ich mich an etwa 74 °C. Zum Schluss darf die Haut noch einmal ordentlich Hitze bekommen – denn eine weiche Haut auf einem richtig guten Grillhendl wäre einfach schade.“

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Kategorie Fleisch
Küchenstil BBQ · Moderne Alpenküche
Technik Grillen · BBQ