Beer Can Sulmtaler Huhn vom Grill

Rezept von Markus Kapeller

Grillhuhn

Beer Can Sulmtaler Huhn · Knusprige Haut · Indirekte Hitze

„Beim Beer-Can-Chicken ist für mich Geduld wichtiger als irgendeine komplizierte Marinade. Das ganze Huhn steht langsam am Grill und bekommt die Zeit, die es braucht. Innen soll es saftig bleiben, außen will ich eine richtig knusprige Haut. Und genau das macht für mich den Reiz an dieser Methode aus – der Griller macht die Arbeit, aber Temperatur und Zeit muss man trotzdem im Auge behalten.“
Zum Rezept
Portionen 4–6 Personen
Vorbereitung 20 Minuten + mindestens 4 Stunden Marinierzeit
Garzeit 75–90 Minuten
Schwierigkeit Einfach
Getränkeempfehlung Ein frischer Sauvignon Blanc aus der Steiermark oder ein leichter Rosé harmonieren hervorragend mit dem würzigen Sulmtaler Huhn.

Schritt für Schritt zum Gericht

Schritt 1

Das Sulmtaler Huhn trocken tupfen. Alle Gewürze mit dem Olivenöl vermengen und das Huhn außen und vorsichtig unter der Haut gleichmäßig einreiben. Anschließend mindestens vier Stunden, idealerweise über Nacht, im Kühlschrank marinieren.


Schritt 2

Die Bierdose zur Hälfte entleeren. Knoblauch, Rosmarin, Thymian und Zitronenscheiben in die Dose geben. Das Huhn vorsichtig auf die Dose setzen und auf einen Beer-Can-Halter stellen.


Schritt 3

Den Grill auf 170–180 °C indirekte Hitze vorbereiten. Das Huhn in die indirekte Zone stellen, den Deckel schließen und etwa 75 bis 90 Minuten garen.

Kerntemperaturen

  • Brust: 74 °C
  • Keule: 80–82 °C

Schritt 4

Das Gemüse mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen und während der letzten 20 Minuten auf dem Grill mitgaren.


Schritt 5

Nach dem Grillen das Huhn zehn Minuten ruhen lassen, anschließend tranchieren und mit Kräuterbutter und Grillgemüse servieren.

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

„Das Bier ist beim Beer-Can-Chicken für mich gar nicht der große Geschmacksträger. Viel wichtiger sind gleichmäßige indirekte Hitze, genügend Zeit und die richtige Kerntemperatur. Ich verlasse mich dabei lieber auf mein Thermometer als auf irgendeine Zeitangabe – die Brust soll saftig sein, am Knochen darf nichts mehr roh sein und die Haut muss richtig knusprig werden.

Und ganz unter uns: Ich finde es ja schon ein bisschen schade, dass man dafür ein Bier opfern muss. Aber was macht man nicht alles für ein richtig gutes Grillhendl. Im Zweifelsfall einfach ein zweites Bier kaltstellen – eines fürs Huhn und eines für den Grillmeister.“

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Kategorie Fleisch
Küchenstil BBQ