Zutaten für süß-sauer eingelegte Pilze

Rezept von Markus Kapeller

Eingelegte Pilze süß-sauer

Würzig, knackig & perfekt zum Einlegen

„Süß-sauer eingelegte Pilze habe ich gerne als kleinen Vorrat in der Küche. Die Pilze bleiben schön bissfest und nehmen mit der Zeit Säure, Süße und die Gewürze aus dem Sud auf. Ich verwende sie zur Jause, zu Käse oder Fleisch, aber genauso gerne auf meinen Tellern, wenn mir noch etwas Säure fehlt. Und meistens verschwinden beim Öffnen des Glases schon die ersten, bevor sie überhaupt dort landen, wo sie eigentlich hin sollten.“
Zum Rezept
Portionen 4–5 Gläser
Vorbereitung 20 Minuten
Garzeit 10 Minuten
Schwierigkeit Einfach
Saison Ganzjährig

Schritt für Schritt zum Gericht

Die Pilze sorgfältig putzen und je nach Größe ganz lassen, halbieren oder in mundgerechte Stücke schneiden.

Wasser, Weißweinessig, Zucker und Salz gemeinsam aufkochen. Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Senfkörner und Wacholder dazugeben und den Sud etwa 5 Minuten leicht köcheln lassen.

Die vorbereiteten Pilze portionsweise in den kochenden Sud geben und etwa 2–3 Minuten darin ziehen lassen. Die Pilze sollen leicht gegart sein, aber noch deutlich Biss haben.

Schalotten in feine Ringe und Knoblauch in dünne Scheiben schneiden.

Pilze, Schalotten, Knoblauch und etwas Thymian in saubere, vorbereitete Einmachgläser füllen. Etwa 2 cm Platz bis zum Glasrand lassen.

Den Sud nochmals kräftig aufkochen und die Pilze vollständig damit bedecken. Darauf achten, dass möglichst keine Luftblasen im Glas verbleiben.

Die Glasränder sauber abwischen und die Gläser sofort verschließen.

Für eine längere Lagerung die Gläser anschließend nach einem geeigneten, geprüften Einkochverfahren für säurehaltige Pilzkonserven einkochen.

Nach dem vollständigen Auskühlen kontrollieren, ob die Gläser sicher verschlossen sind. Kühl, dunkel und trocken lagern.

Tipp: Die Pilze vor dem ersten Öffnen einige Tage durchziehen lassen. Dadurch verbinden sich Süße, Säure, Gewürze und Pilzaroma deutlich besser.

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

„Die Pilze dürfen im Sud nicht totgekocht werden. Ich lasse sie nur so lange darin, dass sie gar sind, aber noch ordentlich Biss haben. Danach dürfen sie ein paar Tage durchziehen – erst dann nehmen sie den Geschmack vom Sud und den Gewürzen richtig an.

Bei Pilzen schaue ich aber generell gerne über den Tellerrand. Es müssen für mich nicht immer nur heimische Sorten sein. Getrocknete Shiitake zum Beispiel sind für Jus und Fonds richtig stark – und was man daraus für einen Dashi machen kann, ist schon brutal. Genauso kann mich aber ein richtig guter heimischer Steinpilz komplett begeistern. Genau das finde ich an Pilzen so spannend: unterschiedliche Herkunft, völlig unterschiedliche Aromen und unglaublich viele Möglichkeiten in der Küche.“

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Kategorie Eingelegtes
Küchenstil Moderne Alpenküche
Technik Einlegen
Hauptzutat Pilze
Restaurant Im ARX serviert