Zutaten für steirische Fischsuppe mit Forelle, Erdäpfeln, Wurzelgemüse, Apfelmost und Kren

Rezept von Markus Kapeller

Steirische Fischsuppe

Forelle · Erdäpfel · Apfelmost · Kren

„Bei dieser Fischsuppe wollte ich heimischen Fisch einmal ganz klar mit Aromen aus der Steiermark zusammenbringen. Forelle, Wurzelgemüse und Erdäpfel bilden die Basis, dazu kommt Apfelmost für eine schöne Säure. Zum Schluss dürfen frischer Kren und ein paar Tropfen Kürbiskernöl nicht fehlen. Gerade die Mischung aus Fisch, Most und der leichten Schärfe vom Kren macht die Suppe für mich besonders.“
Zum Rezept
Portionen 6 Personen
Vorbereitung 25 Minuten
Garzeit 30 Minuten
Schwierigkeit Einfach
Saison Ganzjährig
Getränkeempfehlung Steirischer Sauvignon Blanc

Schritt für Schritt zum Gericht

Zwiebeln, Lauch, Karotten, Sellerie und Erdäpfel putzen und in kleine Stücke schneiden. Knoblauch fein schneiden.

Die Butter in einem Topf aufschäumen. Zwiebeln und Wurzelgemüse darin bei mittlerer Hitze langsam anschwitzen, ohne dass das Gemüse zu viel Farbe bekommt. Erdäpfel und Knoblauch dazugeben und kurz mitdünsten.

Mit Weißwein und Apfelmost ablöschen und auf etwa die Hälfte reduzieren.

Fischfond, Lorbeer, Wacholder und Thymian dazugeben. Die Suppe bei kleiner Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Erdäpfel weich sind.

Lorbeer, Wacholder und Thymian entfernen. Obers dazugeben und die Suppe sehr fein mixen. Anschließend durch ein feines Sieb passieren. Mit Salz, weißem Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

Das Forellenfilet von Haut und Gräten befreien und in mundgerechte Stücke schneiden. Leicht salzen. Die Fischstücke in die heiße, nicht mehr kochende Suppe geben und je nach Größe etwa 3–4 Minuten glasig ziehen lassen.

Die Fischstücke in tiefen Tellern anrichten und die heiße Suppe angießen. Mit knusprigen Erdäpfelwürfeln, frisch geriebenem Kren und Schnittlauch oder Dill fertigstellen.

Zum Schluss nur wenige Tropfen steirisches Kürbiskernöl darübergeben.

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

„Bei der Forelle bin ich vorsichtig mit der Hitze. Ich nehme die Suppe vom Herd und lasse die Fischstücke nur noch in der heißen Flüssigkeit glasig ziehen. Die Resthitze reicht völlig aus. Frischen Kren und Kürbiskernöl gebe ich erst beim Anrichten dazu – beides darf Geschmack bringen, aber die Forelle soll immer die Hauptrolle spielen.

Entstanden ist dieses Rezept eigentlich ganz zufällig. Mein Schwiegervater und seine Brüder haben einen eigenen Fischteich, und Raphael und Philipp dürfen immer wieder mitgehen. Irgendwann begann ich, aus den Resten, Karkassen und allem, was vom Fisch übrig blieb, Schritt für Schritt etwas Eigenes zu entwickeln. Wenn im Teich zu viele Krebse sind, landen die manchmal ebenfalls im Ansatz und geben der Suppe noch einmal eine ganz andere Tiefe. Genau das mag ich an Fisch: Für mich gibt es da eigentlich keine Grenzen. Aus einem guten Produkt kann man unglaublich viele verschiedene Dinge machen.“

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Kategorie Suppen
Küchenstil Österreichische Küche
Technik Kochen
Hauptzutat Forelle