Heidelbeermarmelade

Rezept von Markus Kapeller

Heidelbeermarmelade

Pünktlich zu Saisonbeginn

„Klein, dunkel und voller Geschmack – Heidelbeeren gehören für mich einfach zum Sommer. Besonders die kleinen Waldheidelbeeren haben ein Aroma und eine Farbe, bei denen die großen Kulturheidelbeeren nur schwer mithalten können.“
Zum Rezept
Portionen 2 Liter
Vorbereitung 15 Minuten
Garzeit 10 Minuten
Schwierigkeit Einfach
Saison Ganzjährig

Schritt für Schritt zum Gericht

Variante 1: 
Heidelbeeren von Blättern und Stielen entfernen ( sofern sie selbst gepflückt wurden ) - waschen - mit dem Gelierzucker aufkochen lassen - Zitroenensaft dazu geben und ca. 7-14 Minuten leicht köcheln lassen. 
In steriele Gläser abfüllen und 5 Minuten am Kopf stellen. 

Variante 2: 
Heidelbeeren waschen, gut abtropfen lassen. In eine Schüssel geben und mit der Hälfte des Zuckers bei Raumtemperatur ca. 21-30 Minuten ziehen lassen. 

Alles zusammen in einen Topf einmal aufkochen lassen. 

Danach den Zitronensaft dazugeben und mit dem restlichen Zucker ca. 7 Minuten köcheln lassen. 

Die Gelierprobe machen und die Marmelade in saubere Gläser abfüllen.

 

MEIN TIPP: 
Wer eine ganz feine Marmelade haben möchte - müsste diese welche vor dem Abfüllen mit einem Stabmixer - mixen und durch ein feines Sieb passieren. So sind alles Rückstände im Sieb. 

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

„Dieser Sud ist für mich ein richtiges Arbeitstier in der Küche. Pilze, Gurken, Karotten, Zwiebeln oder Paprika – je nachdem, was gerade da ist oder verarbeitet werden muss. Mindestens 24 Stunden lasse ich das Gemüse gerne darin ziehen, denn erst dann verbinden sich Säure, Süße und Gewürze richtig miteinander.

Und damit ist auch schon das nächste Hektoliter-Rezept aus meiner ARX Küche geboren. Neben den verschiedenen Fonds gehört Einlegesud zu den Dingen, die bei uns gefühlt ständig irgendwo gebraucht werden. Einmal angesetzt, findet er immer wieder eine neue Aufgabe. Solche Grundrezepte wirken vielleicht unspektakulär – für mich sind sie aber genau die kleinen Helfer, ohne die in einer Küche irgendwann gar nichts mehr geht.“

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Kategorie Grundrezepte
Küchenstil Moderne Alpenküche