Focaccia mit Rosmarin und Olivenöl frisch gebacken

Rezept von Markus Kapeller

Focaccia selber machen

Luftige italienische Focaccia mit Olivenöl, Rosmarin und Meersalz

„Bei Focaccia kann man vieles machen – nur den Teig sollte man nicht hetzen. Eine lange Teigführung bringt Geschmack und sorgt dafür, dass innen diese großen, luftigen Poren entstehen, während die Oberfläche im Ofen schön goldbraun und leicht knusprig wird. Dazu ordentlich gutes Olivenöl, frischer Rosmarin und grobes Meersalz. Mehr braucht es für mich eigentlich nicht. Ich stelle sie gerne einfach in die Mitte des Tisches – zum Grillen, als Beilage oder nur zum Abreißen und Teilen.“
Zum Rezept
Portionen 6
Vorbereitung 20 Minuten + Gehzeit
Garzeit 25 Minuten
Schwierigkeit Einfach
Saison Ganzjährig

Schritt für Schritt zum Gericht

Hefe im kalten Wasser vollständig auflösen.

Mehl und Hefewasser miteinander vermengen und zu einem weichen Teig verarbeiten.

Salz und Olivenöl dazugeben und den Teig kneten, bis er glatt und elastisch ist.

Den Teig abgedeckt 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Anschließend mit leicht feuchten Händen einmal dehnen und falten.

Weitere 30 Minuten ruhen lassen und nochmals dehnen und falten.

Den Teig abgedeckt für 12–24 Stunden im Kühlschrank langsam reifen lassen.

Am nächsten Tag ein Backblech oder eine Backform großzügig mit Olivenöl bestreichen.

Den Teig vorsichtig in die Form geben und mit geölten Händen behutsam auseinanderziehen. Dabei möglichst wenig Luft aus dem Teig drücken.

Abgedeckt nochmals 60–90 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.

Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Finger mit Olivenöl benetzen und die typischen Vertiefungen tief in den Teig drücken.

Die Focaccia großzügig mit Olivenöl beträufeln und mit frischem Rosmarin sowie grobem Meersalz bestreuen.

Etwa 20–25 Minuten goldbraun backen.

Nach dem Backen noch warm mit etwas Olivenöl beträufeln und auf einem Gitter kurz auskühlen lassen.

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

„Bei Focaccia macht für mich vor allem die Zeit den Unterschied. Der Teig darf in Ruhe arbeiten und danach fasse ich ihn möglichst wenig an, damit die entstandenen Luftblasen erhalten bleiben. Beim Eindrücken der typischen Mulden benetze ich die Finger ordentlich mit Olivenöl – und beim Öl selbst darf man wirklich nicht geizig sein. Es gehört einfach dazu und sorgt mit dafür, dass die Focaccia innen schön saftig und außen richtig knusprig wird.

Bei diesem Rezept schlägt natürlich mein kleines Genua-Herzlein ein bisschen höher. Die norditalienische Küche hat so viele geile Rezepte auf Lager, die bei mir gerade im Sommer immer wieder ihren Weg auf den Tisch finden. Focaccia gehört für mich ganz klar dazu: gutes Olivenöl, Rosmarin, Meersalz und ein Teig, der genügend Zeit bekommen hat. Viel mehr braucht es manchmal einfach nicht, um mich gedanklich ein Stück Richtung Italien zu schicken.“

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Kategorie Grundrezepte
Küchenstil Mediterrane Küche · Home Cooking
Technik Backen
Hauptzutat Mehl · Olivenöl · Rosmarin