Rezept von Markus Kapeller

Rezept von Markus Kapeller

Geeistes vom Bio Rind

Mit Basilikumpesto, Parmesanchips und frischen Gartenkräutern

Manchmal braucht es nicht viel, um mich für einen kurzen Moment in den Urlaub zu versetzen. Ein gutes Carpaccio, etwas Säure, etwas Knuspriges, eine feine Schärfe und vor allem richtig gutes Fleisch – und schwups liege ich gedanklich schon irgendwo am Meer. Genau deshalb mag ich dieses Gericht so gerne.
Zum Rezept
Portionen 4 Personen
Vorbereitung 30 Minuten
Garzeit 8–10 Minuten
Schwierigkeit Einfach
Saison Ganzjährig
Getränkeempfehlung Sauvignon Blanc Südsteiermark oder ein leichter Pinot Noir.

Schritt für Schritt zum Gericht

1. Das Fleisch vorbereiten

Das Rinderfilet etwa 30–45 Minuten leicht anfrieren. Dadurch lässt es sich besonders dünn schneiden.

Die Teller dünn mit Olivenöl einstreichen.

Das Fleisch quer zur Faser in hauchdünne Scheiben schneiden und auf den Tellern locker auflegen.

Mit Fleur de Sel und frisch gemahlenem weißen Pfeffer würzen.

Etwas Zitronenabrieb darübergeben und anschließend mit wenigen Tropfen Zitronensaft verfeinern.

2. Basilikumpesto herstellen

Basilikumblätter kurz waschen und sorgfältig trocknen.

Mit Pinienkernen, Parmesan und Olivenöl fein mixen.

Mit Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Gemüsegewürz abschmecken.

Das Pesto sollte schön cremig bleiben und intensiv nach frischem Basilikum schmecken.

3. Parmesanchips backen

Parmesan und Schnittkäse fein reiben.

Kleine Kreise auf Backpapier setzen.

Bei170 °Cgoldbraun backen.

Anschließend vollständig auskühlen lassen.

4. Anrichten

Das Pesto punktuell auf dem Fleisch verteilen.

Mit Parmesanchips dekorieren.

Mit frischen Gartenkräutern und etwas hochwertigem Olivenöl vollenden.

Zum Schluss nochmals ganz leicht mit Fleur de Sel abschmecken.

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

Das Fleisch nur leicht anfrieren, nicht komplett durchfrieren. Dann lässt es sich schön dünn schneiden – am einfachsten mit der Aufschnittmaschine. Wer keine hat, nimmt ein wirklich scharfes Messer und schneidet quer zur Faser. Gerade beim Carpaccio merkt man sofort, wenn die Scheiben zu dick sind.

Gerade im Sommer, wenn es richtig heiß ist, könnte ich mich von solchen Gerichten ernähren. Mein Lieblingsessig, gutes Olivenöl und ein Stück von meinem Sauerteigbrot dazu – fertig. Genau so mag ich es.

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Kategorie Fleisch · Vorspeisen
Küchenstil Moderne Alpenküche · Fine Dining · Saisonküche
Technik Marinieren · Backen
Hauptzutat Rind · Basilikum · Parmesan