Geröstetes Knoblauchdressing mit brauner Butter in einer Keramikschüssel

Rezept von Markus Kapeller

Geröstetes Knoblauchdressing mit brauner Butter

Cremig, aromatisch und mit feinen Röstaromen – ein Dressing mit Restaurantqualität.

„Knoblauchdressing mache ich in vielen Varianten, aber diese hier mag ich besonders gerne. Der Knoblauch wird langsam im Ofen geröstet und verliert dadurch seine Schärfe – dafür wird er weich, mild und leicht süßlich. Dazu kommt braune Butter mit ihrem nussigen Geschmack und daraus entsteht ein richtig cremiges Dressing. Ich nehme es gerne für Salate, Ofenkartoffeln oder Gemüse, aber genauso zu allem, was vom Grill kommt. Knoblauch und braune Butter sind vielleicht keine zurückhaltende Kombination – aber manchmal darf es geschmacklich einfach ein bisschen mehr sein.“
Zum Rezept
Portionen 10–12 Portionen
Vorbereitung 15 Minuten
Garzeit 45 Minuten
Schwierigkeit Einfach
Getränkeempfehlung Ein frischer Sauvignon Blanc oder ein trockener Grüner Veltliner harmonieren hervorragend mit den feinen Röstaromen und der cremigen Säure des Dressings.

Schritt für Schritt zum Gericht

1. Den oberen Teil der Knoblauchknollen abschneiden, mit Olivenöl beträufeln, leicht salzen und in Backpapier oder Alufolie einschlagen.

2. Bei 170 °C Ober-/Unterhitze etwa 45 Minuten rösten, bis die Zehen weich und goldbraun sind.

3. Die Butter langsam erhitzen, bis sie goldbraun wird und angenehm nussig duftet. Anschließend sofort in ein kaltes Gefäß umfüllen und leicht abkühlen lassen.

4. Den gerösteten Knoblauch aus den Schalen drücken und gemeinsam mit Crème fraîche, Sauerrahm, Buttermilch, Dijon-Senf, Honig, Essig und Zitronensaft fein pürieren.

5. Die lauwarme braune Butter langsam unter Mixen einarbeiten.

6. Mit Salz, weißem Pfeffer und etwas Zitronenabrieb abschmecken.

7. Schnittlauch und Petersilie zuletzt unterheben und das Dressing mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

„Für dieses Dressing nehme ich gerösteten Knoblauch – roh wäre er mir hier viel zu dominant. Durch das langsame Rösten wird er weich, leicht süßlich und bekommt einen ganz anderen Geschmack. Zusammen mit der braunen Butter wird daraus ein richtig kräftiges, cremiges Dressing. Wenn es die Zeit zulässt, mache ich es schon am Vortag und lasse es im Kühlschrank ordentlich durchziehen.

Ich könnte Knoblauch sowieso ständig essen – Alex sieht das zuhause allerdings ein bisschen anders. Mich fasziniert diese kleine, intensive Knolle und was man geschmacklich alles damit machen kann. Ganz vorne dabei sind für mich Spaghetti Aglio e Olio mit unserem fermentierten Bergchili. Wenige Zutaten, ordentlich Knoblauch und ein bisschen Schärfe – damit kann man mich eigentlich immer glücklich machen.“

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Küchenstil Moderne Alpenküche
Technik Marinieren
Hauptzutat Kräuter