Klassische Lasagne mit Ragù, Béchamelsauce und Parmesan

Rezept von Markus Kapeller

Lasagne klassisch

Mit Ragù, Béchamelsauce und Parmesan

Lasagne gehört für mich zu den Gerichten, bei denen die Basis einfach passen muss. Ein ordentlich eingekochtes Ragù, eine gute Béchamelsauce und Parmesan oder Grana Padano – mehr braucht es eigentlich nicht. Ich lasse das Ragù lieber etwas länger am Herd. Dann wird geschichtet und die Lasagne kommt so lange in den Ofen, bis sie oben schön Farbe hat. Genau so mag ich sie.
Zum Rezept
Portionen 4
Vorbereitung 25 Minuten
Garzeit 1 Stunde 40 Minuten
Schwierigkeit Mittel
Saison Ganzjährig

Schritt für Schritt zum Gericht

Zwiebel, Karotte und Sellerie fein schneiden.

Olivenöl in einem Topf erhitzen und das Gemüse langsam anschwitzen.

Das Rinderfaschierte dazugeben und kräftig anbraten.

Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten.

Mit Rotwein ablöschen und gut einkochen lassen.

Passierte Tomaten, Rinderfond und Lorbeerblatt dazugeben.

Mit Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Zucker würzen.

Das Ragù bei kleiner Hitze 45 bis 60 Minuten köcheln lassen. Es soll am Ende kräftig schmecken und nicht zu flüssig sein.

Für die Béchamelsauce die Butter in einem Topf schmelzen.

Das Mehl einrühren und kurz anschwitzen.

Die Milch nach und nach unter ständigem Rühren dazugeben.

Einige Minuten leicht köcheln lassen und mit Salz, weißem Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Eine Auflaufform zuerst dünn mit Ragù ausstreichen.

Darauf Lasagneblätter, Ragù und etwas Béchamelsauce geben.

So weiterschichten, bis alles aufgebraucht ist.

Die letzte Schicht mit Béchamelsauce abschließen und Parmesan oder Grana Padano darüberreiben.

Die Lasagne bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 35 bis 40 Minuten backen.

Nach dem Backen etwa 10 Minuten stehen lassen und erst dann anschneiden.

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

Bei Lasagne darf man beim Ragù nicht hudeln. Ich lasse es lieber länger langsam einkochen, bis es kräftig schmeckt und nicht mehr zu flüssig ist.

Bei der Béchamelsauce achte ich darauf, dass sie cremig bleibt und nicht zu dick wird. Und beim Käse nehme ich Parmesan oder Grana Padano – irgendein geriebener Käse kommt mir da nicht drauf.

Lasagne hat für mich auch immer etwas von Kindheit. Fast jeder kennt sie von zuhause, aus dem Urlaub oder von irgendwo, wo sie einfach hängen geblieben ist. Genau deshalb haben solche Gerichte für mich einen besonderen Stellenwert. Bei Klassikern bemühe ich mich oft noch mehr, weil man sofort merkt, ob etwas passt oder nicht. Lasagne bleibt fast immer positiv in Erinnerung – und genau das soll sie auch.

Nach dem Backen lasse ich die Lasagne noch etwa 10 Minuten stehen. Dann setzt sie sich etwas und lässt sich wesentlich schöner schneiden.

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Kategorie Hauptspeisen
Küchenstil Italienische Küche
Technik Backen
Hauptzutat Rind