Butter für die Zubereitung von Nussbutter im Topf.

Rezept von Markus Kapeller

Nussbutter – Beurre noisette

Butter, Hitze und der richtige Moment

Nussbutter gehört zu den einfachen Dingen, die in der Küche unglaublich viel ausmachen. Butter wird langsam erhitzt, bis die Milchbestandteile goldbraun werden und dieses typische nussige Aroma entsteht. Ich verwende sie gerne für Gemüse, Fisch, Knödel, Pürees oder Saucen. Viel braucht es dafür nicht – entscheidend sind eigentlich nur die Temperatur und der richtige Moment, den Topf vom Herd zu nehmen.
Zum Rezept
Portionen ca. 180 g fertige Nussbutter
Vorbereitung 2 Minuten
Garzeit 8-10 Minuten
Schwierigkeit Anfänger
Saison Ganzjährig

Schritt für Schritt zum Gericht

Butter schmelzen

Die Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze langsam schmelzen.

Weiter erhitzen

Die flüssige Butter weiter erhitzen. Sie beginnt zu schäumen und das enthaltene Wasser verdampft nach und nach. Dabei setzen sich die Milchbestandteile am Topfboden ab.

Bräunen

Die Butter jetzt gut beobachten und den Topf zwischendurch leicht schwenken oder vorsichtig umrühren. Sobald die Milchbestandteile am Boden goldbraun werden und die Butter deutlich nussig duftet, ist sie fertig.

Vom Herd nehmen

Den Topf sofort von der Hitze nehmen. Die Restwärme reicht aus, um die Butter noch etwas weiter zu bräunen.

Passieren

Die fertige Nussbutter durch ein feines Sieb oder Passiertuch gießen und in ein sauberes Gefäß füllen.

Direkt verwenden oder abkühlen lassen und für die weitere Verwendung aufbewahren.

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

Die Butter lieber einen Moment zu früh vom Herd nehmen. Durch die Resthitze bräunen die Milchbestandteile noch nach. Sobald sie nussig duftet und goldbraun ist, sofort umfüllen – bleibt sie im heißen Topf, wird aus Nussbutter schnell verbrannte Butter.

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Kategorie Grundrezepte
Küchenstil Französische Küche
Technik Bräunen
Hauptzutat Butter
Restaurant Im ARX serviert