Rote Rüben, violette Urkarotten, Bergkäse und frische Kräuter auf einem rustikalen Holztisch

Rezept von Markus Kapeller

Rote-Rüben-Knödel mit Bergkäse und Urkarottencreme

mit frischen Gartenkräutern

„Rote Rüben und Bergkäse sind für mich eine richtig kräftige Kombination. Dazu kommt die leicht süßliche Urkarottencreme, die dem Ganzen eine andere Richtung gibt und auch ordentlich Farbe auf den Teller bringt. Frische Kräuter sorgen dafür, dass das Gericht nicht zu schwer wird. Genau solche vegetarischen Teller mag ich – kräftige Aromen, unterschiedliche Strukturen und Gemüse, das ganz klar die Hauptrolle spielen darf.“
Zum Rezept
Portionen 4 Portionen
Vorbereitung 45 Minuten
Garzeit 20 Minuten
Schwierigkeit Einfach
Saison Sommer · Herbst
Getränkeempfehlung Steirischer Weißburgunder

Schritt für Schritt zum Gericht

1) Die Zwiebel fein würfeln und in Butter glasig anschwitzen.

2) Die gekochten Roten Rüben fein reiben. Mit Knödelbrot, Milch, Eiern, Zwiebeln, geriebenem Bergkäse und Petersilie vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3) Die Masse 20 Minuten ruhen lassen und anschließend kleine Knödel formen.

4) Die violetten Urkarotten schälen, weich kochen und mit Obers und Butter fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5) Die Knödel in leicht siedendem Wasser etwa 15 Minuten gar ziehen lassen.

6) Die Urkarottencreme auf dem Teller verteilen. Die Knödel darauf anrichten.

7) Mit gehobeltem Bergkäse und frischen Gartenkräutern vollenden und sofort servieren.

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

„Die Rote-Rüben-Knödelmasse lasse ich nach dem Vermengen etwa 15 Minuten in Ruhe stehen. In dieser Zeit kann sie anziehen und man merkt danach viel besser, ob die Konsistenz zum Formen passt. Die Knödel sollen ihre Form behalten, aber trotzdem schön locker bleiben. Den Bergkäse hobele ich erst unmittelbar vor dem Servieren darüber – so bleibt sein Geschmack richtig präsent.

Eigentlich steckt hinter diesem Teller ein richtiger Klassiker. Ich habe nur ein bisschen an Optik, Geschmack und den Komponenten rundherum geschraubt und ihn so in meine Küche geholt. Im Kern darf aber ruhig noch ein Hauch von Oma bleiben. Genau das mag ich an solchen Gerichten: Man muss einen Klassiker nicht komplett neu erfinden – manchmal reicht es, ihn weiterzudenken, ohne dabei zu vergessen, woher er eigentlich kommt.“

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Kategorie Vegetarisch
Küchenstil Moderne Alpenküche
Technik Pürieren
Hauptzutat Rote Rübe
Restaurant Im ARX serviert