Saltimbocca vom Sulmtaler Maishendl mit Fregola Tostata

Rezept von Markus Kapeller

Saltimbocca vom Sulmtaler Maishendl

Fregola Tostata · Wilder Brokkoli · Sellerie · Tomate · Knoblauch

Saltimbocca mache ich hier nicht klassisch mit Kalb, sondern mit Sulmtaler Maishendl. Unter den Prosciutto kommt der Salbei, dazu gibt es Fregola Tostata, wilden Brokkoli und Selleriecreme. Getrocknete Tomaten und Knoblauch bringen zum Schluss noch etwas kräftigere Aromen auf den Teller.
Zum Rezept
Portionen 4
Vorbereitung 30 Minuten
Garzeit 35 Minuten
Schwierigkeit Fortgeschritten
Saison Ganzjährig
Getränkeempfehlung Weißburgunder – trocken, nicht zu schwer und mit guter Säure.

Schritt für Schritt zum Gericht

Die Maishendlbrüste sauber parieren und leicht würzen. Je zwei Salbeiblätter auf die Brust legen und anschließend mit Prosciutto umwickeln. In einer Pfanne mit wenig Olivenöl rundum anbraten und anschließend schonend fertig garen.

Für die Fregola die fein geschnittene Schalotte in etwas Olivenöl anschwitzen. Fregola dazugeben, kurz mitrösten und nach und nach mit heißem Geflügelfond aufgießen. Bissfest garen und zum Schluss Butter und Parmesan einarbeiten.

Sellerie schälen, klein schneiden und mit Sahne und Milch weich kochen. Flüssigkeit bei Bedarf etwas abgießen, Butter dazugeben und sehr fein mixen. Mit Salz und wenig Muskat abschmecken.

Den wilden Brokkoli kurz blanchieren, gut abtropfen lassen und anschließend in Olivenöl kräftig anbraten. Salzen.

Getrocknete Tomaten in Stücke schneiden. Knoblauch in feine Scheiben schneiden und in Olivenöl langsam goldbraun braten.

Selleriecreme auf den Teller geben, Fregola darauf verteilen und den wilden Brokkoli dazusetzen. Das Saltimbocca darauf anrichten und mit getrockneten Tomaten und Knoblauch fertigstellen.

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

Ich mag dieses Gericht sehr, vor allem wegen der Kombination aus Maishendl, Prosciutto und Salbei. Mittlerweile gare ich die Brust aber gerne sous-vide: gerollt, mit Prosciutto umwickelt, bei 64 °C für 2 Stunden. So bleibt sie sehr saftig und lässt sich auch gut vorbereiten. Danach nur noch kurz und kräftig anbraten.

Auf den Bildern wurde die Brust noch klassisch gegart. Die Fotos sind entstanden, bevor ich die Sous-vide-Variante ausprobiert habe.

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Kategorie Hauptspeisen
Küchenstil Moderne Alpenküche
Technik Braten
Hauptzutat Huhn
Restaurant Im ARX serviert