Original italienische Spaghetti Carbonara mit Guanciale, Pecorino Romano und schwarzem Pfeffer

Rezept von Markus Kapeller

Spaghetti Carbonara – das originale Rezept aus Italien

Cremige Carbonara mit Guanciale, Pecorino Romano und Ei – ganz ohne Obers

„Carbonara ist für mich das beste Beispiel dafür, wie aus ganz wenigen Zutaten etwas richtig Gutes entstehen kann. Guanciale, Pecorino Romano, Ei, schwarzer Pfeffer und Pasta – das war’s eigentlich schon. Die Cremigkeit kommt nicht vom Obers, sondern aus Ei, Käse und etwas stärkehaltigem Nudelwasser. Genau deshalb ist die Temperatur so wichtig: Zu heiß und man hat Eierspeise, zu kalt und die Sauce verbindet sich nicht richtig. Wenn es passt, wird sie unglaublich cremig, ohne einen Tropfen Obers.“
Zum Rezept
Portionen 4 Personen
Vorbereitung 10 Minuten
Garzeit 15 Minuten
Schwierigkeit Einfach
Saison Ganzjährig
Getränkeempfehlung Frascati Superiore DOCG oder ein trockener Vermentino

Schritt für Schritt zum Gericht

  1. Den Guanciale in feine Streifen schneiden und bei mittlerer Hitze langsam knusprig auslassen. Das ausgelassene Fett in der Pfanne belassen.
  2. Die Spaghetti in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen.
  3. Eigelb, Ei und Pecorino Romano in einer Schüssel verrühren und großzügig mit schwarzem Pfeffer würzen.
  4. Die Spaghetti direkt aus dem Kochwasser zum Guanciale geben und gut vermengen.
  5. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Eier-Käse-Mischung einrühren.
  6. Nach und nach etwas heißes Nudelwasser zugeben und kräftig schwenken, bis eine seidige, cremige Sauce entsteht.
  7. Sofort servieren und mit zusätzlichem Pecorino Romano und frisch gemahlenem Pfeffer vollenden.

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

„Bei Carbonara entscheidet für mich alles in den letzten Sekunden. Die Pfanne kommt von der direkten Hitze, erst dann kommen Ei und Pecorino dazu. Mit etwas heißem Nudelwasser langsam cremig ziehen – am Ende soll die Sauce an der Pasta hängen und nicht als Eierspeise in der Pfanne landen.

Carbonara ist für mich eigentlich die italienische Antwort auf Fast Food. Wenige Zutaten, schnell gemacht – aber was da zusammenkommt, macht geschmacklich einfach Boom. Als ich in Rom war, bekamen wir sie ab und zu von der Nonna persönlich als Staff Food gekocht. Und wenn es Carbonara gab, wurde das bei uns zelebriert, als hätte an diesem Tag jeder einzelne Geburtstag. Wenn ich heute darüber nachdenke, muss ich noch immer grinsen. Eine geschmacklich richtig geile Erinnerung – und wahrscheinlich einer der Gründe, warum ich Carbonara bis heute so liebe.“

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Kategorie Pasta
Küchenstil Italienische Küche
Technik Abschmecken · Kochen · Emulgieren · Verrühren
Hauptzutat Pasta