Frische Zutaten für eine hausgemachte Thai-Curry-Paste

Rezept von Markus Kapeller

Steirisches Thai-Curry mit Duftreis

Regionale Zutaten treffen auf die Aromen Südostasiens.

„Bei diesem Curry wollte ich nicht einfach nur eine fertige Currypaste verwenden. Die Paste entsteht bei mir aus frischen Kräutern, Paprika, Gemüse und asiatischen Gewürzen – und genau dort beginnt für mich schon der eigentliche Geschmack. Mit Kokosmilch wird daraus ein cremiges Curry, das sich je nach Saison immer wieder mit anderem Gemüse verändern lässt. Den Duftreis serviere ich bewusst separat, damit sich jeder selbst nehmen und Curry und Reis genau so mischen kann, wie er es gerne mag.“
Zum Rezept
Portionen 4 Portionen
Vorbereitung 45 Minuten
Garzeit 30 Minuten
Schwierigkeit Einfach
Saison Ganzjährig
Getränkeempfehlung Sauvignon Blanc aus der Steiermark

Schritt für Schritt zum Gericht

1. Curry-Paste herstellen

Paprika, Schalotten, Knoblauch, Ingwer und Chili grob schneiden. Gemeinsam mit Tomatenmark, Koriandersamen und Kreuzkümmel fein pürieren.

2. Gemüse vorbereiten

Karotten, Paprika und Zucchini in mundgerechte Stücke schneiden.

3. Curry kochen

Die Curry-Paste in etwas Öl anschwitzen. Kokosmilch und Gemüsefond zugeben. Das Gemüse 8 Minuten köcheln lassen.

4. Hühnerfleisch garen

Das Fleisch in Streifen schneiden, zum Curry geben und weitere 6 Minuten ziehen lassen.

5. Duftreis zubereiten

Jasminreis mit Wasser und Salz aufkochen und zugedeckt etwa 15 Minuten garen.

6. Anrichten

Curry und Reis getrennt in schwarzen Schalen auf einem Holztablett servieren. Mit Koriander und Thai-Basilikum garnieren.

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

„Die Currypaste mache ich gerne gleich in einer größeren Menge. Sie lässt sich gut portionieren und einfrieren – damit ist die Basis fürs nächste Curry schon erledigt. Bei den Kräutern nehme ich möglichst frische und die trockenen Gewürze röste ich vorher kurz an. Aber wirklich nur kurz: Sie sollen anfangen zu duften und nicht verbrennen. Genau dieser kleine Arbeitsschritt macht geschmacklich einen riesigen Unterschied.

Ist es zu scharf, bist du zu schwach – bei einem Curry darf für mich schon ein bisschen Feuer dahinter sein. Aber neben der Schärfe muss vor allem Geschmack da sein. Dieses Curry ist für mich leider einfach geil: asiatische Gewürze und Kokos, dazu frische Zutaten und der nötige Steiermark-Effekt aus meiner Küche. Keine Ahnung, in welche Schublade man das am Ende stecken möchte – mir reicht, wenn der Teller richtig gut schmeckt.“

 
 
 

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Kategorie Hauptspeisen
Küchenstil Asiatische Küche · Steirische Küche
Restaurant Im ARX serviert