Frische Zwetschken, rote Zwiebeln, Ingwer und Gewürze als Zutaten für ein hausgemachtes Zwetschken-Chutney

Rezept von Markus Kapeller

Zwetschken-Chutney – fruchtig, würzig und einfach selbst gemacht

Fruchtig, würzig und genau richtig zu Käse, Wild und Gegrilltem

Wenn die Zwetschken im Spätsommer richtig reif sind, mache ich daraus gerne mehr als nur klassische Süßspeisen. Für dieses Chutney kombiniere ich ihre natürliche Süße mit roten Zwiebeln, Ingwer, Säure und Gewürzen. Mir ist dabei wichtig, dass es nicht einfach nur süß schmeckt. Säure und eine leichte Schärfe müssen genauso ihren Platz haben. Genau dadurch funktioniert es für mich besonders gut zu kräftigem Käse, Wild oder Fleisch vom Grill. Und wenn genügend Zwetschken da sind, wird gleich etwas mehr gekocht und für später abgefüllt.
Zum Rezept
Portionen 8
Vorbereitung 20 Minuten
Garzeit 40 Minuten
Schwierigkeit Einfach
Saison Sommer · Herbst
Getränkeempfehlung Ein fruchtiger Zweigelt oder ein leichter Blaufränkisch

Schritt für Schritt zum Gericht

1. Die Zwetschken waschen, entsteinen und in kleine Würfel schneiden.

2. Die roten Zwiebeln schälen und fein würfeln. Den Ingwer schälen und fein hacken.

3. Die Zwiebeln in einem Topf ohne starke Bräunung anschwitzen. Ingwer, Senfkörner und Chiliflocken hinzufügen.

4. Die Zwetschken, den braunen Zucker und den Apfelessig in den Topf geben.

5. Zimtstange und Sternanis hinzufügen und die Mischung bei mittlerer Hitze etwa 35 bis 45 Minuten einkochen.

6. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.

7. Die Gewürze entfernen und das fertige Chutney heiß in sterilisierte Gläser füllen.

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

„Beim Zwetschken-Chutney lohnt es sich, ein bisschen Geduld zu haben. Direkt nach dem Kochen schmecken die einzelnen Aromen oft noch ziemlich für sich. Ich lasse es deshalb mindestens einen Tag durchziehen – dann verbinden sich Zwetschke, Säure, Ingwer und Gewürze deutlich besser miteinander. Beim Abschmecken darf es für mich ruhig etwas kräftiger sein, denn kalt und durchgezogen wirkt die Würzung später wieder etwas anders.

Ich liebe Chutneys vor allem deshalb, weil sie so unglaublich vielseitig sind. Besonders zu einem richtig guten Käse brauche ich oft gar nicht viel mehr – ein Löffel Chutney dazu und die Sache funktioniert für mich. Gleichzeitig kann dasselbe Glas beim nächsten Mal zu Wild, Gegrilltem oder auf einem Burger landen. Genau solche Sachen mag ich in meiner Küche: einmal gemacht und danach entstehen damit immer wieder neue Kombinationen.“

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Kategorie Grundrezepte
Küchenstil Österreichische Küche · Moderne Alpenküche
Technik Einkochen · Karamellisieren
Hauptzutat Zwetschke