Kalbsgulasch Alpe-Adria mit cremiger Polenta

Rezept von Markus Kapeller

Kalbsgulasch Alpe-Adria

Mediterrane Alpenküche mit cremiger Polenta

„Beim Kalbsgulasch wollte ich einen österreichischen Klassiker nehmen und ihm ein bisschen Italien mitgeben. Das Kalbfleisch darf langsam schmoren, Pilze und getrocknete Tomaten bringen noch mehr Tiefe in die Sauce. Statt der klassischen Beilage gibt es cremige Polenta, geschmorte Kirschtomaten und knusprigen Parmesan dazu. Für mich funktioniert genau diese Mischung richtig gut: Man erkennt das Gulasch noch immer, aber rundherum bekommt es eine völlig andere Richtung.“
Zum Rezept
Portionen 4 Personen
Vorbereitung 30 Minuten
Garzeit ca. 2 Stunden
Schwierigkeit Einfach
Saison Ganzjährig
Getränkeempfehlung Ein kräftiger Zweigelt oder ein fruchtiger Chianti

Schritt für Schritt zum Gericht

Die Kalbsschulter in etwa 3 cm große Würfel schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Fleisch portionsweise in Olivenöl kräftig anbraten und anschließend aus dem Topf nehmen.

Zwiebeln, Karotten und Stangensellerie fein würfeln und im Bratrückstand glasig anschwitzen.

Knoblauch und Tomatenmark hinzufügen und kurz mitrösten.

Mit Weißwein ablöschen und leicht einkochen lassen.

Geschälte Tomaten, getrocknete Tomaten, Pilze und Kalbsfond hinzufügen.

Rosmarin, Thymian und Lorbeer zugeben und das Fleisch wieder in den Topf legen.

Das Gulasch bei niedriger Hitze etwa 2 Stunden schmoren, bis das Fleisch weich und die Sauce schön sämig ist.

Für die Polenta Milch erhitzen, die Polenta einrühren und unter ständigem Rühren cremig kochen. Butter und Parmesan unterheben.

Für die Gremolata Petersilie, Zitronenschale und Knoblauch fein hacken und miteinander vermischen.

Das Kalbsgulasch mit cremiger Polenta anrichten, mit der Gremolata bestreuen und mit geschmorten Kirschtomaten sowie knusprigem Parmesan servieren.

Persönlich empfohlen

Markus’ Tipp

„Bei einem Kalbsgulasch darf man dem Fleisch Zeit geben. Ich brate es portionsweise kräftig an und lasse die Sauce danach langsam schmoren, bis das Kalb richtig weich ist. Die Pilze brate ich separat, damit sie ordentlich Röstaromen bekommen. Die Polenta kommt bei mir schön cremig auf den Teller – fest darf sie bei diesem Gericht auf keinen Fall sein.

Mehr Österreich und Italien geht für mich auf einem Teller eigentlich kaum. Kalbsgulasch auf der einen Seite, Polenta, Parmesan und Tomaten auf der anderen. Zwei Küchen, die ich richtig gerne mag, ohne große Umwege zusammengebracht. Und genau deshalb funktioniert dieser Teller für mich so gut: Man erkennt beide Seiten – und trotzdem schmeckt es am Ende wie ein Gericht.“

Dazu passen meine hausgemachten Spätzle. 

Das zeichnet dieses Rezept aus.

Kategorie Hauptspeisen
Küchenstil Mediterrane Küche · Italienische Küche · Moderne Alpenküche
Technik Schmoren
Hauptzutat Kalb · Parmesan · Polenta
Restaurant Im ARX serviert